Wieso brauchen wir eine Moderevolution?

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Dies ist der erste Satz, der einem ins Auge sticht, wenn man die Seite www.fashionrevolution.orgöffnet. Die moderne und sehr gut sortierte Webseite bringt es sogleich auf den Punkt: Als vor 5 Jahren 1.138 Menschen (Die überwiegende Anzahl der Opfer waren jungen Frauen) in Bangladesch starben, war der Moment gekommen, inne zu halten, sich zu empören und zu handeln. Viele bekannte Marken ließen in der Textilfabrik unter unwürdigen Arbeitsbedingungen Mode produzieren. Also vielleicht auch Kleidungsstücke, die in meinem Kleiderschrank hängen?

Unser Einkaufsverhalten in Sache Mode hat sich in den letzten 20 Jahre drastisch verändert, bis zu 400% mehr kaufen wir ein. Dabei hat sich der Durchschnittspreis eines jeden erworbenen Kleidungsstücks im Vergleich zu unserem Einkommen halbiert. Mit anderen Worten unsere Kleidungsschränke quellen an Billigproduziertem über. Und nicht nur die Menschen leiden darunter, auch unser Planet. In 2016 werden 3% der CO2 Emission der Textilindustrie zugeordnet.

Neben diesen alarmierenden Informationen gibt die Seite noch viele weitere nützliche Einsichten. Zum Bespiel eine Auflistung, der wichtigsten fairen Zivil- und Handelsorganisationen, die sich dieses brennenden Themenkomplexes annehmen. Und auch die sogenannten „Actions“, der Seite www.fashionrevolution.orgleuchten sofort ein. Zum Beispiel, die Kampagne: Wer macht meine Kleidung? (Who made my clothes?)

Vorgeschriebene Briefe und Flyer können heruntergeladen werden oder als Profilbild verwenden. Denn wir als Konsumenten haben hier Handlungsmacht, verändern wir unser Käuferverhalten, wird sich die Industrie anpassen. Na, dann….